
Ich habe gar nicht erst versucht mir den Namen der Tempelanlage zu merken. Gestern goss es wie aus Kuebeln. Zuerst dachte ich den vielleicht staerksten Regenfall und das schlimmste Gewitter in meinem bisherigen Leben mitzuerleben, dann wusste ich, dass es das war.
Ich wollte und konnte nicht mehr weiterlaufen und bog also in eine Einfahrt ein, wo ich sogleich von netten Soldaten in ihrem trockenen Zelt empfangen und schliesslich sogar verkoestigt wurde. So sass ich also in diesem Zelt, versuchte mit laechelndem Gesicht die trockenen Teigkugeln hinunterzuwuergen die sie mir angeboten hatten, alberte mit den Soldaten herum, und staunte nicht schlecht, als auf einmal deren Chef angetrabt kam und alle verstummten; Ich verabschiedete mich also lieber und staunte nicht schlecht als ich nun das Schild vor dem grossen Tor sah: Ministry of the Interior!
Gleich am ersten Tag wurde ich in der Khao San Road von einem Ladyboy angesprochen. Natuerlich haette ich mich nicht auf ein Abenteuer eingelassen, aber interessiert war ich an der Person hinter dem Ladyboy schon und ging also mit in ein schaebiges Hotelzimmer, wo ich ihn dann interviewte. Seltsam war es fuer uns beide. Einen Kunden, der nur mit ihm redete, das hatte er auch noch nicht gehabt!














































