Donnerstag, 30. Juli 2009

Christchurch und drum rum

Mein Hostel


Sue Gardiner, direkt nach dem World Potato Congress in Christchurch.
Eine klasse Frau mit bewegter Geschichte.






Wirklich schoen ist Christchurch nicht. Zumindest war es eine der Staedte, von denen ich eher weniger begeistert war. Und dennoch wird mir die Stadt, nicht zuletzt wegen einiger sehr netter Leute, wohl doch in sehr guter Erinnerung bleiben. (Viele Gruesse an Sue, die von nun an auch meinen Blog verfolgt!)

Samstag, 25. Juli 2009

Der Chinese im Supermarkt heute zu mir als ich ein Hackfleischtoertchen gekauft habe: 'Eat it?' Ich wusste ueberhaupt nicht was der wollte und sagte: 'Of course, I will eat it!' Und dann sagte er: 'No, eat it?', und zeigte dann auf die Mikrowelle. 'Heat it?', wollte er sagen und konnte es eben nicht.
Wir hatten beide unseren Spass.

Freitag, 24. Juli 2009

Wellington - Sonne pur

Als waeren meine Klagen erhoert worden, ist heute wieder klare Sicht und die Sonne scheint. Die Museen sind beim schlechten Wetter zahlreich abgeklappert worden und da kommt das gute Wetter gerade zur rechten Zeit.




Gerade vom Essen beim Inder zurueck. Man goennt sich ja sonst nix. Als der Kellner die Bestellung aufnahm und ich anstatt dem Reis nach Nudeln verlangte, da merkte ich ganz schnell dass da irgendwas nicht stimmt, so wie der mich ansah. (Und der wird immer noch denken bei MIR stimmt was nicht!) Wollte der mir doch klar machen, dass es in Indien keine Nudeln gibt!!! ;-)

Donnerstag, 23. Juli 2009

Wellington - Stadt am Wasser


Oder sollte man besser sagen: Stadt UNTER Wasser?! Seit zwei Tagen bin ich nun in Wellington und es regnet beinahe ununterbrochen. Man kann von Glueck reden, dass es hier so viele Museen gibt und man viele Gebaeude auch von innen besichtigen kann. Gestern war ich beispielsweise im 'Te Papa', dem Museum ueber die Entstehung der Landmasse Neuseelands und ueber die Geschichte der Maori. Es war zum Teil sehr interessant, aber bisweilen auch sehr trocken - in zweierlei Hinsicht.




Mein Hostel. Innen drin wars genau so wild und laut. Vorallem nachts!

Der Bienenkorb - Das Neuseelaendische Parlament





Im Museum habe ich unter anderem den Octopoda und den Philemon getroffen. Ersteres ist die groesste in einem Museum ausgestellte Krake, letzteres ist ein netter Weltreisender aus der Naehe von Backnang.


Bei einem von beiden habe ich dann abends im Auto uebernachtet und es war so dermassen kalt, dass wir uns beinahe die Tentakel abgefroren haben!


Philemon und ich in seinem Jeep.


Kommentar von Philemon: 'Ich dachte mir schon gleich dass du schwul bist, du sprichst naemlich so einen schwulen Dialekt!' GOETTLICH, das gehoert gleich konserviert.

Zeitreise in Napier

Diese netten Neuseelaender habe ich in Taupo aufgegabelt und sie waren so mutig mich nach Napier mitzunehmen.

Eine der besterhaltenen Art-Deco Staedte der Welt. Das wollte ich unbedingt sehen, aenderte kurzfristig meine Plaene und plante einen Abstecher nach Napier, den ich mal so gar nicht bereute. Napier zu beschreiben haette keinen Sinn, mich hat es jedenfalls vor so manchem Haus beinahe umgehauen. Aber seht selbst.










Dienstag, 21. Juli 2009

Rotorua - Stadt der heissen Quellen

Eigentlich hatte ich vorgehabt ein bisschen Sightseeing zu machen, weil das Wetter aber schlecht war, landete ich schliesslich mit einer Honey-Cocos-Schlammpackung auf dem Tisch einer Masseuse im Polynesian Spa - und auf einmal war ich dankbar fuer das schlechte Wetter.


Ich mit einem kalten Smoothie im heissen Schwefelwasser.

Abends im Ort Simon und Martina aus Ravensburg getroffen, die sowohl ihre Handys als auch ihre Kameras verloren haben. Das ist also das einzige Bild von ihrer ganzen NeuseelandReise - poor guys.

4572 Meter ueber der Erde

Ich wollte es unbedingt ausprobieren und haette ich gewusst was da auf mich zukommt, ich haette es gelassen. Noch kurz vor dem Absprung wollte ich mich dazu entscheiden wieder mit dem Flugzeug zu landen, dann aber gab ich das okay, die Tuer wurde geoeffnet und wir flogen in freiem Fall auf die Wolken zu. Es war schoen, aber es wird fuer mich wahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis bleiben.




Benny, mein Sprungpartner und ich (noch lachend!)


Die Aussicht war atemberaubend (im wahrsten Sinne, denn man bekam kaum Luft)
In Zukunft buche ich nur noch Fluege, bei denen die Landung mit dabei ist.

Cape Reinga und Ninety Mile Beach

Einfach mal ohne viele Worte; derer tausend ja bekanntlich eh nicht mithalten koennten mit den Bildern.



Im Grunde ein unglaublich haessliches Viech

Sandduenensurfen hoch oben im Norden


Noerdlichster Punkt Neuseelands



Mittwoch, 8. Juli 2009

Auckland und Northern Island

Skyline von Auckland


Wieder einmal am Flughafen angekommen und Keiner da, der auf einen wartet. Und wartete da doch doch schon jemand auf mich: Die Biosecurity, die mich mich und meinen Rucksack gleich in Beschlag nahm dann mein komplettes Zelt auseinanderrupfte. Dafuer gabs auch gleich wieder eine gute Nachricht: meine Kreditkarte funktionierte endlich wieder und ich konnte mein Extremsparprogramm wieder auf Luxus umstellen! (Also zumindest Backpackerluxus).

Montag, 6. Juli 2009

Kava, Kandava und Komave

Am naechsten Tag beschloss ich mir die Suedkueste von Viti Levu, die sogenannte Coral Coast anzuschauen. Ich war ueberwaeltigt von den Straenden und den Kokospalmen.

Die Ueberraschung war komplett, als ich erneut und nun zum dritten Male eingeladen wurde, bei Jemandem zu uebernachten. Diesmal luden mich vier Kinder dazu ein bei ihnen in Komave, ihrem Dorf zu uebernachten. Man fuehrte mich herum und dann wurde ich dem Dorfobersten vorgestellt, der alsbald die Kavazeremonie anleierte. Zum Kava gab es gebratene Kandava Wurzeln und die Kinder sangen und tanzten fuer mich. Als sie mich dann darum baten ihnen etwas auf deutsch vorzutragen, ersparte ich ihnen mein Gesangstalent und trug stattdessen Schillers Ode an die Freude vor. Die Kinder fanden es unglaublich schoen und sahen mich mit grossen Augen an. (Wenn das der gute Friedrich miterlebt haette!)

Samstag, 4. Juli 2009

Gastfreundschaft auf Fidschi


Heute dazu entschieden mir die Yasawa Inselgruppe anzuschauen. Sehr schoen gelegen Insel mit hochpreisigen Resorts und Wellnessanlagen. Nicht unbedingt so mein Fall dachte ich mir und entschied mich gegen den urspruenglichen Plan dort auf den Inseln zu verweilen und faul am Strand herumzuliegen.



Auf dem Weg durch Zuckerrohrfelder in der Naehe der Stadt Lautoka, traf ich Ismeli, der mich gleich zu sich einlud, mir sein Haus, dann seine Waschraeume und schliesslich meine Bettstatt fuer die Nacht zu zeigen. Schon wieder war ich eingeladen worden bei Jemanden zu uebernachten. Ich war ueberwaeltigt und auch wenn es nur eine einfache Strohmatte auf dem Boden war, die er mir anbot, es war menschlich doch noch viel mehr.