Montag, 12. Oktober 2009

Im vietnamesischen Hinterland

Hanoi war einfach zuviel. Zuviel laut, zuviel heiss und zuviel schnell. -Halt, nicht alles war hier zuviel. Schlaf hatte man hier zu wenig!
Nicht zuletzt deshalb wollte ich einfach raus aus der Stadt und entschied mich fuer Kontrasprogramm: aufs Land, in die Berge.

Ist ja wohl klar, dass ich wieder nicht lange alleine geblieben bin. Ich trank mit den Kiddies Reiswein und ich brachte ihnen ein paar Brocken Deutsch bei und sie mir einen vietnamesischen Trinkspruch: Mot Hai Ba Yoh!

Das Land laesst sich am besten per Wanderungen erkundschaften. Ich hatte aber sowas von keinen Bock zu laufen, dass ich einem Mann ein Paar Dong in die Hand drueckte und von ihm sein Moped auslieh, mit dem ich dann gedachte ins Hinterland zu fahren. Nicht immer gestaltete es sich einfach, bei den Wegverhaeltnissen.
Ins Hinterland fuhr ich dann auch und hinter mancher Kurve warteten Ueberraschungen.
Wildschweine oder Erdferkel, jedenfalls dreckige Schweine
Reisfeldterrassen.
Frau beim Waschen am Wasserfall
Nein, das ist kein Bach, das ist der WEG!
So viel Gelaende und so wenig Mofa, das Mofa machte das eine Weile mit und gab schliesslich seinen Geist auf. Sprich: Die dritte Reifenpanne auf meiner Reise. Und weil das hier oefter mal passiert, war die naechste Werkstatt auch nur 15 Kilometer weg und verlangte inklusive Ersatzteil (neuer Schlauch) gerade einmal 3 Euro.
Meine Werkstatt.


Kinder, die auf der Strasse spielten. (Aus Papier hatten sie ein kleines Boot gefaltet und es in eine Dreckpfuetze geworfen. Das war nicht nur ruehrend, das war ERGREIFEND!)

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