Montag, 2. November 2009

Abschlussfeier

Am letzten Tag ließ ich mich noch einmal durch die Straßen treiben, genoss noch einmal die engen Gassen Tokyos und wollte gemütlich in einem Sushirestaurant die letzten Wochen und Monate vor meinem Geiste Revue passieren lassen. Es war schließlich der letzte Tag meiner Reise. - Doch da hatte ich die Rechnung ohne zwei gastfreundlichen Japaner gemacht, die mich nicht nur zum Sushi einluden, sondern auch mit mir ihren Abend verbringen wollten und mich zum Bowling mitnahmen.




Und auch die letzte Nacht hatte ich mir in meinem Kapselhotel sehr idyllisch und ruhig vorgestellt. Doch verbrachte ich sie stattdessen auf einer Halloweenparty im "Arty Farty", einem der angesagtesten Schwulenclubs in Shinjuku.






Samstag, 31. Oktober 2009

Tempelbesichtigung-swanderungbisdieBeinebluten...

Ich war so neugierig auf die Tempel, dass ich einen wahren Tempelmarathon hinlegte und mich von einem Tempel zum nächsten treiben ließ. Jeder Tempel war anders und einer war schöner als der andere. Hellauf begeistert lief ich kreuz und quer durch Kyoto, die einstige Hauptstadt Japans.



Eine der Sehenswürdigkeiten Kyotos, der Fushimi Inari, ist ein Berg, der mit abertausenden von roten Toren "vollgestellt" ist. Das erstaunliche waren selbsredend die mehr als 10.000 roten Tore, die so dicht aneinander standen, dass sie stellenweise einen langen Tunnel ergaben. Aber mindestens so unterhaltsam wie die beeindruckenden Tore, waren Leute, die herumgeirrt sind und einfach nicht mehr zum Ausgang zurückfanden.



Was um alles in der Welt...


Wer weiss um was es hier geht? (Bild am besten durch Draufklicken vergrößern!)
Bisher hat immer noch Keiner die richtige Lösung herausbekommen. (Wer ist der Erste, der die richtige Antwort schickt? ;-) )

Capseru Hoteru

Gerade in Shinjuku angekommen, musste ich mich für eine Unterkunft entscheiden. Da kam mir ein Kapselhotel (capseru hoteru) gerade recht. Dass die Dinger besser unter dem Namen "Sarghotel" bekannt sind, das machte dann nachts Sinn, als ich in einem dieser Dinger lag und nur noch den roten "Stand-by-Punkt" des Fernsehers sehen konnte.



Nachts hörte man nur die Klimaanlage rauschen und ganz leise die Mädels aus den Pornos stöhnen.

Mehr isses nicht !

Freitag, 30. Oktober 2009

Vom Essen, Dinieren, Schlemmen und Fressen!

Das Essen hatte mich in Asien nirgends enttäuscht. Selbstredend war Manches weniger, Manches mehr genüsslich; doch interessant war es (fast) immer.
In Japan erlebte ich wie Sushi wirklich schmeckt und wie man auch ohne ein Wort zu sagen im Restaurant eine Bestellung aufgeben kann.

Weil es schnell gehen musste: Japanisches Fast Food auf einem Stromkasten an einer vielbefahrenen Straße.




Mit einem Happs sind die im Mund.



Automat vor einem Restauarant, an welchem man sein Gericht auswählte und auch bezahlte.

Schmecken wie sie aussehen!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Die Japaner fotografieren einfach Alles. -Anhand ihrer photographischer Aufzeichnungen koennte man nach einem Atomkrieg ganze Ortschaften wieder originalgetreu aufbauen.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Lost in translation

Man muss mich entweder für hochbegabt oder für einen Japaner gehalten haben, als man mich mit einem breiten Lächeln und einem "Konichiwa" bei der Stadtinfortmation begrüßte und dann solch eine Karte in die Hand drückte.


Ich wusste nicht einmal wo oben und wo unten ist!

Da dürften ja wohl keine Fragen mehr aufkommen !!!

Wenn man weiß wie es geht, gehts einfacher als bei den Stuttgarter VVS- Betrieben!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Tokyo - Hauptstadt des Wahnsinns

Nach einem strapaziösen Flug neben einem dicken Amerikaner, der die komplette Armlehne die ganze Zeit für sich beanspruchte, kam ich in Tokio an und war zunächst einmal geschockt von der "deutschen" Ordentlichkeit, die hier überall herrschte.


Egal ob Tokio oder Tokyo, wild isses allemal.






Modische Ausreißer in Harajuku, dem modischen Hexenkessel.



In diesen Geschäften kann man sich nicht nur sprichwörtlich verlieren.

Da können einem beim Essen schonmal die Beine einschlafen!

Die wildeste Fußgängerkreuzung der Welt



Blick auf Shinjuku, meinem "Wohnort"




Spielhallen an jedem Eck. Und alt und jung hockt drin und zockt.


Doitsu (Deutschland) lässt grüßen

Samstag, 24. Oktober 2009

Zum dritten Male nach Bangkok

Von Kambodscha aus ging es das dritte mal zurück nach Thailand.
Es war als würde ich heimkommen!

- Ganz so war es nicht, aber es gab mir einfach ein beruhigendes Gefühl gleich zu wissen, welchen Bus ich nehmen und wo ich ihn wieder verlassen sollte. Bangkok war mir auf einmal vertraut. Was war ich hier erst zwei Monate zuvor noch herumgeirrt und hatte überhaupt nichts gewusst. Auf einmal lief alles wie am Schnürchen.

Doch auch meine Tage in Bangkok waren gezählt. Ich verabschiedete mich von meinem Lieblingskellner Kris und ließ meinen letzten Abend in Bangkok mit einem gemeinsamen Spaziergang durch Hinterhofgassen ausklingen.

Kris und einer, den ihr kennen dürftet.

4 chinesische Ärzte und ein Übersetzer, den ich nicht verstand

Ich könnte es ausmalen und ausschmücken und stundenlang darüber schreiben wie schrecklich es war. Aber das lassen wir lieber, denn schrecklich genug war es und stundenlang hingezogen hat es sich auch noch: ich hatte mir eine Lebensmittelvergiftung in Kambodscha eingefangen.

Bis man mich endlich in ein Krankenhaus brachte und wie man mich dort versorgte, das soll hier nicht ausführlich abgehandelt werden. Ich erwähne die Lebensmittelvergiftung auch nur deshalb, da ich vermehrt e-mails bekomme, was denn mit mir los sei und warum der Blog zum erliegen gekommen ist. Als Tipp sei aber angemerkt: wenn Lebensmittelvergiftung, dann lieber nicht in Kambodscha...

Ich habe es mittlerweile komplett überstanden, fühle mich gut und am Montag wird ein letzter Bluttest auch die letzten Zweifler wohl davon überzeugen, dass ich gesund bin.

Eines aber möchte ich hier in meinem Blog noch erwähnt wissen: die Angestellten in meinem Guesthouse sind alle zwei Stunden zu mir ins Krankenhaus gekommen und haben mich besucht. Das hat mich nicht nur damals bewegt und wieder zu kräften kommen lassen, das rührt mich auch jetzt noch, wenn ich daran zurückdenke. DANKE.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Angkor in Kambodscha

Das Internet in Kambodscha war die Hoelle. Ich musste schon alleine drei Minuten warten, bis meine Startseite geladen wurde. An Bilder hochladen war da nicht zu denken und deshalb gibt es jetzt gleich eine ganze Bilderflut, als Entschaedigung.

Mal wieder mit dem Fahrrad unterwegs.

Fischer


(Erwuenschte) Tempelbegegnungen

(Unerwuenschte) Tempelbegegnung

Die Schlange war mit dem Gecko von einem Baum gefallen und versuchte ihn zu ersticken, indem sie seinen Kopf in ihren Mund nahm. Der Gecko zappelte noch minutenlang. Es war schier nicht mit anzusehen.

Besuch im Waisenhaus

Angkor Wat bei Sonnenaufgang (4.30 Uhr aufgestanden und mit dem Fahrrad eine halbe Stunde zum Tempel gefahren)
Kein Wunder ist es eine once-in-a-lifetime-Erfahrung. Das macht man keine zweimal mit!


Ich stehe abends in einem der unzaehligen Tempel und staune und staune ueber den tollen Sonnenuntergang. So lange staune ich, bis die Sonne schliesslich untergegangen ist und ich mit Schrecken feststelle, dass ich doch mit dem Fahrrad hier bin und noch 22 Kilometer Strecke vor mir habe.
Alles kein Problem, da faehrt Martin also mit dem Fahrrad los und nach zehn Minuten platzt der Hinterreifen. Ich muehe mich ab und fahre noch eine Weile weiter, bis schliesslich ein Tuk-Tuk vorbeikommt und mich mitsamt dem Fahrrad mitnimmt.
Verladung zweier Geschwaechter!


Diverse Transportmittel

Vitaminbomben (mit Bombenentschaerfer)


Sind das nicht tolle Stoffe? (Ich haette sie ihnen am liebsten vom Leib gerissen. Der Stoffe wegen natuerlich nur!)



Unkraut

Steht schon ein Paar Jaehrchen
Nach einem anstrengenden Tag auf den Beinen: Fischmassage. GENIAL

Staerkung zwischen den Tempelbesichtigungen.


Nach dem Brummer musste ich zweimal innerhalb von 10 Minuten ins Gebuesch zum Pinkeln.


Denen laesst man besser die Vorfahrt!!!